geister gibt es wirklich. Zu dem Thema hat Jasmin Volck den TLC Experten Ulrich Makowski befragt

Gibt es Geister wirklich? Und können sie „böse“ sein?

Von bösen Geistern, guten Seelen und einem Zwergenvolk am Wegesrand

Es war an einem Abend vor dem Fernseher, als mir plötzlich die Frage in den Sinn kam, ob es böse Geister überhaupt gibt. Ich schaute gerade auf TLC ‚Haunted – Seelen ohne Frieden‘ und erinnerte mich an all die gruseligen Berichte über Heimsuchungen und Geisterattacken, die man Nachlesen oder mittlerweile eben auch im TV verfolgen kann. Zugegebenermaßen bin ich ein Fan dieser Gruselsendungen, auch wenn sich der ‚Gruselfaktor‘ deutlich verändert hat, seit ich selbst regelmäßigen Kontakt zur jenseitigen Welt habe. „Warum ist dann aber bei uns nichts los?“ habe ich mich an diesem Abend gefragt, wobei „bei uns“ in dem Fall nicht mein Heim meint, sondern die Nürnberger Lochgefängnisse, durch die ich als Touristenführerin regelmäßig Besuchergruppen führe.

So viel Leid und so große Qual – und so wenig Spuk…wie kann das sein? Was macht denn einen bösen Geist böse, wenn nicht Folter und Tod? Um diese Fragen zu beantworten, habe ich mir Hilfe gesucht.

Und rasch gefunden: Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass Ulrich Makowski, ein TV-bekanntes Medium, sich dazu bereit erklärt hat, uns an seinem Wissen teilhaben zu lassen. Er greift dabei auf langjährige Berufserfahrung zurück, denn nicht selten wird er gerufen, wenn es dem einen oder anderen Nachmieter mit seinem aufgezwungenen Mitbewohner zu bunt wird.

Darüber hinaus arbeitet Ulrich Makowski als Medium und medialer Berater in Berlin, ist Autor, und gibt Seminare zum Erkennen der eigenen übersinnlichen Wahrnehmung. In ‚Haunted – Seelen ohne Frieden‘ fungiert er als Experte und kommentiert und erläutert die dargestellten Begebenheiten. Und im folgenden Interview klärt er uns darüber auf, was es mit „bösen Geistern“ auf sich hat, was es zu vermeiden gilt und auch darüber, dass ein Kontakt „zur anderen Seite“ auch eine ganz wundervolle Erfahrung sein kann:

Jasmin: Herr Makowski, erst einmal danke ich Ihnen, dass Sie sich für die Beantwortung meiner Fragen Zeit genommen haben. Fangen wir vielleicht ganz am Anfang an: Würden Sie aufgrund Ihrer Erfahrung behaupten, es gibt „böse Geister“? Ist es möglich, dass Seelen nach ihrem Ableben rachsüchtig sind (oder werden?) und Menschen physisch attackieren?

 Ulrich Makowski: Meine Antwort ist ein klares Ja. Aus meiner Erfahrung gibt es tatsächlich „böse Geister“ oder zumindest Seelen, die uns nichts Gutes wollen. Ich habe mich viele Jahre mit dieser Thematik beschäftigt – auch weil viele Menschen zu mir kamen, die ein Geisterphänomen wahrgenommen hatten, das ihnen Angst einflößte. Bei manchen Menschen geschehen tatsächlich Spukphänomene, vor denen man sich einfach fürchten muss. Ich habe oft versucht, mit den Geister, die zum Beispiel eine ganze Familie attackierten, Kontakt aufzunehmen und mit ihnen zu sprechen. Oft waren diese „bösen Geister“ nur verwirrte Seelen, die ihren Weg nicht ins „Göttliche Licht“ gefunden hatten. Diese Geister waren gefangen in einer Zwischenebene und vertrieben sich einfach die Zeit. Und um Aufmerksamkeit zu erwecken und gesehen zu werden, fingen sie mit dem Spuken an – und das auch noch auf eine boshafte Art. Ich weiß, das hört sich ziemlich merkwürdig an – aber in vielen Fällen war es so.

Meine Aufgabe war es dann, diese verwirrten Seelen ins Licht zu schicken, zu ihrer eigentlichen göttlichen Quelle. Im biblischen Sinne würden wir diesen Ort auch als „Himmel“ bezeichnen. Viele Seelen gingen in dieses Licht, andere wollten oder konnten noch nicht. Sie hatten auf der irdischen Ebene noch etwas zu erledigen.

Die Boshaftigkeit der Geister bzw. der Seelen hat aber immer eine persönliche Geschichte. Manche wurden während ihrer Inkarnation als Mensch misshandelt, geächtet, nicht geliebt und vieles andere mehr.  Dafür rächen sie sich zum Beispiel an den Menschen, die nun ihr ehemaliges Haus bewohnen. Sie verteidigen das alte Haus  und leben in den alten vier Wänden einfach weiter, als wenn nichts geschehen wäre. Solche Phänomene gibt es überall auf der Welt und nicht nur in Häusern oder Burgen. Das Gleiche kann auch an heiligen Orten oder Wäldern passieren. Hier liegt die Betonung auf „kann“, nicht „muss“!

Jasmin: Was sehen Sie als „Auslöser“ dafür, dass Seelen nicht auf die andere Seite gehen, sondern sich entscheiden hier zu bleiben, um Menschen zu „ärgern“? Welcher Art muss das Trauma sein, dass so etwas passiert? (Traumata allein scheinen hier ja nicht allein die Grundlage zu sein, denn sonst gäbe es hier in den Lochgefängnissen sicher vermehrt tätliche Angriffe?

 Ulrich Makowski: Dafür gibt es meiner Ansicht nach verschiedene Auslöser – jede Seele ist anders und hat etwas anderes im Leben erlebt.

Manchmal kann es eine Art Rache für das vergangene Leben sein, manchmal steckt auch ein Schwur oder Fluch dahinter, dass die jeweilige Seele nicht ins Göttliche Licht gehen kann oder darf. Allerdings müssen wir immer berücksichtigen, dass jede Seele dem freien Willen unterliegt und eigenständig eine Entscheidung darüber treffen kann, ob sie auf der irdischen Ebene verhaftet bleibt oder einfach ins Licht geht.

Manche Seelen haben zu Lebzeiten aber einen Schwur geleistet, nicht ins Licht zu gehen und anderen Menschen Böses anzutun. Das kann eine Lebensaufgabe sein, wenn man sich mit dem „Bösen“ zusammengetan hat und seine Seele, im wahrsten Sinne des Wortes, verkauft hat.

Jasmin: Ist es überhaupt eine bewusste Entscheidung? Oder sind die Seelen vielleicht ab dem Moment ihres Ablebens in einer Art Verhaltensmuster gefangen, das sie allein nicht ablegen können?

 Ulrich Makowski: Das ist sehr unterschiedlich. Wie bereits erwähnt: Wenn ich zu Lebzeiten einen Vertrag mit dem Bösen schließe oder meine Seele verkauft habe, bin ich in der Pflicht und kann womöglich nicht ins Licht gehen.

Andere Seelen finden nur das Göttliche Licht nicht oder trauen sich nicht, dort hineinzugehen und verbleiben somit auf der irdischen Ebene. Für diese „Notfälle“ gibt es aber Wesenheiten in den „himmlischen Ebenen“, die dafür Sorge tragen, diese Seelen anzusprechen und zu erlösen bzw. ins Licht zu führen. Das kann unserer Zeitrechnung nach auch mal ein paar Jahrhunderte dauern.

Jasmin: Wäre dies nicht ein Ansatzpunkt: Eine Art „Psychotherapie für Verstorbene“? Könnte man auf diese Weise vielleicht nicht nur den Geschädigten im Diesseits helfen, sondern auch den Leidenden im Jenseits?

 Ulrich Mawoski: Ja, das wäre sogar ein hervorragender Ansatz. Meiner Meinung nach müssen wir Lebenden auf der Erde uns aber nicht ausschließlich um die Heilung der Verstorbenen kümmern. Die „Psychotherapie für Verstorbene“ wäre sicherlich ein Weg. Aber dieses Feld sollten wir anderen Kräften und Wesenheiten überlassen. Diese Arbeit ist für uns Lebende sehr energiezehrend und langwierig. Deshalb ist mein pragmatischer Tipp, einfach Erzengel, Geistführer oder ähnlich erleuchtete Wesen darum zu bitten, einer bestimmten Seele zu helfen. Wir müssen nicht alle Arbeit selbst machen – die himmlischen Ebenen können beauftragt werden und sind immer hilfreich und freuen sich, unterstützend tätig zu sein. Wenn wir liebevoll bitten und uns für die Arbeit schon im Voraus bedanken, ist das eine wundervolle Erfahrung für uns als Mensch. Somit heißt das Zauberwort: Delegation.

 

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Jasmin: Wieso wollen sich einige Seelen – wie zum Beispiel im Lochgefängnis – einfach nicht helfen lassen? Was hält sie noch hier?

Ulrich Makowski: Diese Seelen sind tatsächlich von ihren schrecklichen Erfahrungen zu Lebzeiten traumatisiert und können aus diesem persönlichen Albtraum nicht mehr aussteigen. Hier braucht es Hilfe aus den „himmlischen Welten“ um Frieden, Erlösung und Heilung für die Seelen zu bringen. Sicherlich kann in diesem Falle auch ein einzelner etwas tun, das reicht aber nicht aus. Wenn zum Beispiel eine Gruppe von strahlenden Lichtarbeitern das Lochgefängnis besuchen und um Heilung der Seelen bitten würde, könnten viele Seelen endlich ins Licht gehen. Im Lochgefängnis müsste ein Lichtkegel „installiert“ werden, der die verlorenen Seelen ins Licht transportiert. Also nach dem Prinzip eines Fahrstuhls.

Jasmin: Ist es nicht auch unwahrscheinlich energieaufwändig für eine körperlose Seele, sich in der Art zu manifestieren, dass sie Menschen physisch schaden kann? Was bezwecken sie dann damit?

Ulrich Makowski: „Rache ist süß“, lautet hier das Motto. Ich habe mein Leben lang gelitten, das sollst auch du spüren! Und natürlich ist es unglaublich energieaufwändig für die bösen und verbitterten Seelen, sich auf unserer irdischen Ebene zu manifestieren. Sie wollen sich an allem und jedem rächen – für das, was sie selbst durchgemacht haben. Diese Seelen kennen nur noch Rache und werden aus einer dunklen Macht heraus mit Energie versorgt – leider. Viel schöner wäre es natürlich, so eine Seele aus der Dunkelheit zu befreien. Manchmal ist die Zeit aber noch nicht da, um zu helfen. Um solch verwirrten Seelen zu helfen, benötigt man allerdings auch professionelle Unterstützung.

 Jasmin: Wenn eine Seele „aktiv“ wird und Menschen belästigt, handelt es sich dabei dann um ein Spukphänomen?

 Ulrich Makowski: Das könnte man so sagen, ja. Spukphänomene müssen aber nicht zwangsweise belästigend sein. Es gibt auch liebevolle Begegnungen mit verstorbenen Seelen, die immer wieder an einem bestimmten Ort auftauchen können.

 

Jasmin: Sollte man immer dagegen vorgehen und die Aktivitäten versuchen zu unterbinden? Oder ist ignorieren und „aussitzen“ auch eine Option?

Ulrich Makowski: Das ist abhängig von der Intensität des Spuks. Sollte ein Spuk schon anfangs sehr heftig sein und man fühlt sich bedroht, sollte man sofort etwas unternehmen. Aussitzen ist meiner Meinung nach keine Option, sonst wird man seines Lebens nicht mehr froh. Die bösartigen Geister können sehr trickreich arbeiten und einem das Leben zur Hölle machen. Das muss nicht sein.

In einigen Fallen gibt es aber auch nur leichte Spukfälle, mit denen man auch im Alltag leben kann. Man bemerkt Energien in der Wohnung oder im Haus und weiß vielleicht, dass es sich um einen Vormieter oder anderen Verstorbenen handelt, der einem nichts Böses will. Hin und wieder verschwinden Dinge oder Türen öffnen und schließen sich – das sind manchmal Vorfälle, mit denen man in Frieden leben kann.

 

 Jasmin: Wovon würden Sie auf jeden Fall abraten?

Auf eigene Faust einen bösartigen Spuk beseitigen zu wollen. Das geht in der Regel schief. Hier braucht man wirklich Fachleute, die sich damit auskennen und zum Kern der Geschichte vorstoßen und diese auflösen. Das ist echt eine Wissenschaft für sich und meist etwas für Hartgesottene.

Jasmin: Erzählen Sie uns abschließend noch, was für Sie persönlich die eindrücklichste „physische Begegnung“ mit der anderen Seite war?

 Ulrich Makowski: Die andere Seite muss sich nicht zwingend als etwas „Böses“ zeigen – ganz im Gegenteil. Ich hatte und habe viele Begegnungen mit der anderen Seite und bin überglücklich, dass diese Begegnungen immer sehr liebevoll und erleuchtend sind.

Eine sehr prägnante Begegnung hatte ich vor ein paar Jahren auf einer Wandertour in der Nähe des Dachsteingebirges. Wir kamen von einer Höhenwanderung wieder hinunter in leicht bewaldetes Gebiet und ich lief gerade für mich allein, ein paar Meter entfernt von der Wandergruppe.

Gleich am Anfang des Waldgebietes wurde ich förmlich von einer Energie erdrückt – nicht angsteinflößend, aber ich war alarmiert. Je näher ich dem Waldstück kam, desto mehr kleine Wesenheiten konnte ich überall wahrnehmen. Ich war in ein ganzes Volk von Heinzelmännchen (im Volksmund auch Zwerge genannt) hineingeraten. Ich muss gestehen, ich hatte bis zu diesem Tag noch keine Begegnung mit dem kleinen Volk. Die Heinzelmännchen wohnten dort und hießen mich willkommen. Zu meiner Verwunderung sagte einer zu mir, dass sie schon lange auf mich gewartet hätten.

Sie wussten sehr genau, dass ich sie sehen konnte, begrüßten mich und zeigten mir vom Wanderweg aus ihre Behausungen. Diese Begegnung nahm ich wie in Trance wahr. Einzelne Männchen kamen zu mir und erzählten mir die Geschichte ihres Volkes, und dass es hier in der Umgebung einmal Drachen gab, gegen die sie sich verteidigen mussten. Eine sehr liebevolle und herzliche Begegnung – wahrgenommen auf einer anderen Seinsebene.

Es war so als freuten sich alle Heinzelmännchen (sowie Heinzelfrauen und -kinder) mich zu sehen, lachten gemeinsam und begleiteten mich einige hundert Meter den Wanderweg entlang. Am Ende des Waldstückes lagen zwei große Felsbrocken, die ihr Dorf begrenzten. Sie verabschiedeten mich, winkten mir zu und schickten mich wieder auf meinen Weg. Beseelt und beglückt von dieser wundervollen Erfahrung trugen mich nun meine Füße beschwingt bis ins Tal.

Für Menschen, die nur wenige Erfahrungen mit anderen Seinsebenen gemacht haben, hört sich das Ganze sicherlich komplett durchgeknallt an. Ich selbst war überrascht, was ich auf dieser Wanderung wahrnehmen konnte und bin zutiefst dankbar für diese Erfahrung. Nun weiß ich, dass es das „kleine Volk“ tatsächlich gibt. Auch ohne wissenschaftlichen Beweis.


Ich finde ja, das besonders das letzte Erlebnis sehr eindrücklich zeigt, wie sehr sich das Wahrgenommene zum Teil IN UNS zeigt – und auch, dass Wahrnehmung für jeden von uns ganz individuell sein kann.

Hast du auch Erfahrungen mit gut oder schlecht gelaunten Seelen oder gar anderen Geistwesen gesammelt?

Dann lass doch nen Kommentar da – ich bin sehr gespannt darauf, von deinen Erfahrungen zu lesen.

xoxo,

Jasmin

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